In Trogen in der Schweiz (nicht mit der bayerischen Gemeinde nordöstlich von Hof zu verwechseln), rund 20 Autominuten östlich von St. Gallen gelegen, hat der Verein »trogen.work« ein Coworking Space als Pilotprojekt initiiert. Dafür verantwortlich sind drei vom Homeoffice gefrustete Anwohner:innen, schreibt die Zeitung Tagblatt.

Seit ein paar Wochen bereits kann an zwei Standorten mit insgesamt acht Arbeitsplätzen Coworking erlebt werden. Das erste Fazit fällt positiv aus und so verfestigt sich die Idee, dauerhaft im Ort ein Coworking Space zu etablieren. Dies könnte durch eine Kooperation der Gemeinde mit der Genossenschaft »Village Office« sogar möglich werden.

An diesem Rural-Coworking-Projekt sind zwei Punkte wichtig: Zum einen sollte vor der Gründung eines Coworking Spaces das Konzept in einem Test vorgestellt und erlebbar gemacht werden. Zum anderen ist eine Kooperation mit der Gemeinde, die von so einem Vorhaben enorm profitiert, wichtig, um beispielsweise Zugang zu Förderungen zu bekommen.

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.