In der Sendung »Team F« des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) fahren die SRF-Moderatorin Florence Fischer, die Marketingexpertin Barbara Eisl und die Künstlerin Ernestyna Orlowska in einem Elektrobus durch die Schweiz. In jeder Folge setzen sie sich mit einer anderen Lösung für mehr Nachhaltigkeit auseinander. In der gestrigen Folge sind die drei Frauen in Cham, grob zwischen Zürich und Luzern gelegen. Die Stadt ist berühmt dafür, die größte Fahrzeugdichte in der gesamten Schweiz zu besitzen.

Das Team F hat sich darum zum Ziel gesetzt, die Chamer:innen von der Strasse zu holen und in einen Coworking Space zu locken, um so den Pendelverkehr etwas zu reduzieren. Keine Ahnung, wie viel davon wirklich spontan umgesetzt wurde und was nicht. Die drei Frauen planen ein Coworking Space im Veranstaltungssaal einer Gastronomie. Beraten werden sie bei dem Projekt u.a. von Emanuel Forny von der »VillageOffice eG«, den Expert:innen für das Thema Coworking im nichturbanen Raum der Schweiz.

Die Sendung ist wirklich nett anzuschauen und zeigt sogar ein paar wesentliche Aspekte, die bei der Gründung eines Coworking Spaces beachtet werden sollten, gut auf. Zum einen kommt es auf einen gut gelegenen Standort an und zum anderen muss man mit den Menschen besprechen, um deren Bedürfnisse besser kennenzulernen und das Coworking-Angebot bekannt zu machen. Pflanzen schaden auch nie in einem Coworking Space, aber ein Dschungel der Arbeitswelt muss es auch nicht gleich werden.

Hinweis: Aufgrund von Geoblocking lässt sich die Sendung nur mit einem VPN-Zugang über einen Server in der Schweiz schauen. Wer mobil arbeitet, sollte sowieso einen VPN-Dienst nutzen. Wer das noch nicht tut, für den ist das ein guter Anlass damit zu beginnen.

Zuert erschienen in »Kremkaus Links«.