Zwischen Oktober und Dezember letzten Jahres hat der Verein »Neuland 21« eine Umfrage zum Thema Homeoffice in der Region Hoher Fläming in Brandenburg durchgeführt. Die Erhebung wurde nun ausgewertet und mit denen anderer Regionen abgeglichen, berichtet die Zeitung Märkische Allgemeine.

Alle Teilnehmer:innen gaben an, dass das Homeoffice für sie keine Ausnahme mehr darstelle. Seit dem ersten Lockdown hat sich die Anzahl der täglich zu Hause arbeitenden Menschen sogar verdreifacht. 85 Prozent schätzen daran die eingesparte Pendelzeit, aber auch die selbstbestimmte Tagesplanung findet Gefallen.

Der fehlende Austausch mit Kollegen ist ein Manko, sowie die fehlende Trennung zwischen Beruf und Privatem im Homeoffice. Hier könnten zumindest Coworking Spaces einen Ersatz anbieten, auch was soziale Interaktionen mit anderen angeht. Wie Arbeitgeber:innen dies sehen, wird momentan erforscht.

Interessant ist auch der im Artikel angesprochene Aspekt der Verwaltung. Die des Landkreises Potsdam-Mittelmark hat durch ihre Dienstvereinbarung vom März 2020 Telearbeit ermöglicht. Inzwischen nutzen 33 Prozent der rund 1.000 Verwaltungsangestellten diese Option, staunt sogar der Ressortchef.

Quelle: Märkische Allgemeine vom 12.02.2021, Seite 13, via VÖBB

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.