Hot-desking

Alternative Bezeichnungen: Flex Desk, Shared Desk, Gemeinschaftsplätze


Mit „Hot-desking“ werden in Coworking Spaces die Arbeitstische bezeichnet – meist in den gemeinsam genutzten Bereichen –, die nicht fest vergeben sind (wie bei einem → Fixed Desk), sondern von allen Membern genutzt werden können, wenn sie nicht besetzt sind. Diese Organisationsform für Arbeitsplätze, entwickelte sich in den 1980ern in London. Unternehmen versuchten so angemietete Büroflächen zu reduzieren und Kosten zu sparen.

Coworking Spaces nutzen diese Organisationsform von Arbeitsplätzen, um den Zustand einer Überbuchung zu erreichen, also mehr registrierte Member als existierende Arbeitstische zu haben. Überbuchungen um den Faktor 3 oder 5 sind nicht selten. Die Mitgliedschaften, die auf die Nutzung von nach dem Prinzip Hot-desking organisierten Flächen begrenzt sind, bieten den Membern oft mehr Flexibilität an und sind auch preiswerter.

Für die Mitglieder des Coworking Spaces bedeutet Hot-desking geringere Kosten, mehr Abwechslung bei der Wahl des Arbeitsplatzes und des Tischnachbarn, aber auch einmal Kompromisse einzugehen, weil ein anderes Mitglied zuerst da war. Auch das gehört zu einer → Community. Da die Wahl des Arbeitsplatzes nach wechselnden Bedürfnissen getroffen wird, ermöglicht Hot-desking eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit.

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